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Ableitungssystem

Das Drosselorgan bestimmt den aus dem Rückhalteraum austretenden Abfluss und damit die Retention. HID implementiert acht davon.

Ableitungssystem

Die verfügbaren Organe

Organ Parameter Gesetzmäßigkeit
Konstanter Abfluss Qu,lim Q konstant, unabhängig vom Wasserstand
Thomson-Überfall Winkel θ Q ∝ tan(θ/2) · h5/2
Bazin-Überfall Breite Q ∝ L · h3/2
Crump-Überfall Breite Q ∝ L · h3/2
Kreisförmiger Grundablass Fläche A Q = 0,6 · A · √(2gh)
Schütz Öffnung, Breite Q = 0,6 · a · L · √(2gh)
Konstante Infiltration K, Gradient Q ∝ K · i · Fläche
Sickerschacht Anzahl, Durchmesser, Länge Funktion des Wasserstands und der Sickerfläche

Wie der Drosselabfluss gewählt wird

Hier werden die meisten Fehler gemacht, daher folgt HID einer eindeutigen Reihenfolge:

  1. Wenn das Regelwerk ihn vorgibt, gilt dieser Wert. In Lombardia wird er aus Fläche, Abflussbeiwert und Kritikalitätsbereich abgeleitet.
  2. Andernfalls wählen Sie ihn selbst. Das Feld „konstanter austretender Abfluss" ist jedoch nur für eine Ableitung mit konstantem Abfluss sinnvoll: Für einen Grundablass, einen Überfall oder ein Schütz gilt der Abfluss des Organs beim Bemessungswasserstand.

Achtung

Punkt 2 ist der Grund, weshalb sich das erforderliche Volumen beim Wechsel des Ableitungstyps erheblich ändern kann: Der maßgebende Abfluss ist nicht mehr der von Ihnen im Feld eingetragene, sondern jener, den das Organ tatsächlich ableitet.

Bemessungswasserstand

Bei den vom Wasserstand abhängigen Organen ist der von Ihnen eingegebene Wert H die maximale nutzbare Einstauhöhe. Der zugehörige Abfluss wird unter dem Block als Abfluss beim Bemessungswasserstand angezeigt.


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